Naturgefahren-im-Klimawandel-Award

des Klima- und Energiefonds und der ZAMG

 

Im Rahmen der ASDR Naturgefahrentagung 2021 für Gemeinden und Regionen, welche von 30.9. - 02.10.2021 in Öblarn / Steiermark stattfindet, können sich Regionen und Gemeinden mit einem Poster für den Naturgefahren-im-Klimawandel-Award bewerben.
Ausgezeichnet werden Maßnahmen auf kommunaler und / oder regionaler Ebene, welche dazu beitragen, die Resilienz gegenüber Katastrophen-oder Naturgefahrenereignissen in Gemeinden und Regionen nachhaltig zu erhöhen.
Sowohl Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren (präventive Maßnahmen) als auch Maßnahmen zum Katastrophenmanagement (reaktive Maßnahmen) und zur thematischen Vernetzung zwischen den Gemeinden/Regionen sind zulässig.

 

Einreichbedingungen

Anschauliche und informative Gestaltung eines Posters mit der Beschreibung/ Illustration der geplanten oder bereits umgesetzten Maßnahme bzw. des Projekts.

Folgender inhaltlicher Rahmen sollte mindestens adressiert werden:

  • Region & beteiligte Gemeinde(n) sowie Bundesland
  • (Geplanter) Umsetzungszeitraum
  • Eingesetzte budgetäre Mittel
  • Was hat gut funktioniert und warum? Was hat weniger gut funktioniert und warum?
  • Welche Erfahrungen wurden gemacht und welche Tipps können an andere Gemeinden/ Regionen weitergegeben werden?


Übermittlung der fertigen Posterdatei an asdr-naturgefahrentagung@zamg.ac.at (pdf-Dokument, max. 10 MB) bis spätestens 10.09.2021 sowie Mitnahme eines DIN A1 Drucks (Hochformat)  für die Poster-Ausstellung und Bereitschaft zur Kurzpräsentation im Rahmen der Tagung (Teilnahme einer Vertrerterin/eines Vertreters der einreichenden Gemeinde bzw. Region an der Tagung). Eine Region bzw. Gemeinde kann maximal 2 Poster einreichen.

 

Wir sind gespannt auf eure Idee und freuen uns über eure Einreichungen wie z.B.:

  • Clevere Aufklärungsarbeit zur Erhöhung des Selbstschutzes in der Bevölkerung,
  • Umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen zum Katastrophenmanagement für Einsatzkräfte,
  • Gezielter Rückbau von und der Verzicht auf neue Versiegelungsflächen oder
  • Zukunftsweisende, mutige Beschlüsse im Gemeinderat und viele weitere

 

Bewertungskriterien

Die Einreichungen unterliegen einem Auswahlverfahren (Publikum sowie Expertenjury), in dem neben inhaltlichen Aspekten (Art und Weise der Planung und Umsetzung, Effekt zur Erhöhung der regionalen / kommunalen Resilienz, Einbindung relevanter Akteur:innen und / oder der Bevölkerung, usw.) auch die Umsetzung als Poster berücksichtigt wird (klare Struktur, Aussagekraft, Lesbarkeit, innovative Umsetzung). Die Maßnahmen müssen noch nicht vollständig umgesetzt sein. Können jedoch Erfahrungen im Falle einer erfolgten Umsetzung bereits vorgewiesen bzw. am Poster dargestellt werden, könnte dies vorteilhaft für die Bewertung sein. Die Einreicher:innen der besten Maßnahmen werden im Rahmen einer eigenen Postersession bei der Tagung zu einer Kurz-Präsentation eingeladen.

 

Die Verleihung

Die drei besten Einreichungen werden im Rahmen der Abendveranstaltung der Tagung am 01.10.2021 prämiert sowie der Naturgefahren-im-Klimawandel-Award des Klima- und Energiefonds und der ZAMG an eine Sieger-Gemeinde oder eine Sieger-Region vergeben. Neben der Auszeichnung für die Gemeinde oder die Region
winken ein wertvoller Sachpreis sowie eine besondere Medienpräsenz.

*) Die Session 4 "Vernetzung und Bildung der Regionen" sowie die Poster-Session sind eine gemeinsame KLAR! Tandem-Maßnahme der KLAR! Zukunftsregion Ennstal, der KLAR! Bucklige Welt - Wechselland, der KLAR! Freistadt sowie der KLAR! Pongau.

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